Der Wolf

Der Wolf

 

Allein in der Wohnung, das Herz ist ihm schwer,

hat vieles verloren, es schmerzt ihn so sehr,

im Netz surft er rum, um die Zeit zu verbringen,

da sieht er die Augen, die ihn fast verschlingen,

das Fell ist so grau und die Augen fast gleich,

ein starker Blick, doch gleichsam melancholisch und weich.

 

Der Wolf schaut ihn an, Erschütterung tief drinnen,

diesem magischen Zauber kann er nicht entrinnen,

die Augen sie schauen und machen ihm klar,

träum deine Träume, vielleicht werden sie wahr,

so setzt er sich hin um Träume zu tippen,

es bewegt ihn sehr, es beben die Lippen.

 

Zeit war sehr düster, nicht viel was ihm blieb,

grad die Trennung vollzogen, als er es aufschrieb,

die Träume verborgen, verschwommen, unklar,

mit jedem Wort das er schrieb, er mehr davon sah,

von fremder Welt, mit mystischen Wesen,

zum ersten Mal schrieb er selbst, was bei andern er gelesen.

 

Vom Wolf und dem Einhorn, von Wesen so rein,

vom Weg zu den Sternen, von ihrem silbrigen Schein,

von Bewahrern die hüten die göttliche Pracht,

von finsteren Wesen mit magischer Macht,

und er schrieb und schrieb und hörte nicht auf,

und als es fertig war, bot er es zum Kauf.

 

Doch es wollte keiner, so kam es zur Seite,

sein eigenes Buch, in magischer Breite,

die Jahre vergingen, die Liebe er fand,

doch oft nahm er sein Manuskript zur Hand,

jetzt endlich hat er es in der richtigen Form,

ein Buch, gebunden, sein Glück ist enorm.

(c) 2015 John McLane

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